Johanna Heymann (geb. Nussbaum)

13.09.1871 Vollmerz – 10.1942 Treblinka

Johanna Heymann wuchs mit ihren Geschwistern Israel und Adolf Nussbaum in Vollmerz in Hessen auf. Sie heiratete Leon Heymann und gemeinsam lebten sie in Rheydt-Odenkirchen auf der Ruhrfeldstr. 65 und bekamen drei Töchter. Der ältesten Tochter Recha Erna Heymann gelang es bereits vor Kriegsbeginn nach Florida in die USA auszuwandern, wo sie bis zu ihrem Tod 1987 lebte. Tochter Hermine Heymann wurde am 11.12.1941 nach Riga deportiert und wurde am 25.11.1944 im KZ Stutthof ermordet. Die jüngste Tochter Berta Else Heymann wurde ebenfalls am 11.12.1941 nach Riga deportiert und vermutlich noch im selben Monat dort ermordet. Johannas Mann Leon Heymann war bereits 1937, vor dem Beginn der Deportationen, verstorben. Am 25.7.1942 wurde Johanna Heymann über den Düsseldorfer Schlachthof nach Theresienstadt deportiert und wenige Wochen später, im Oktober 1942, im Alter von 72 Jahren, nach Treblinka verschleppt und dort ermordet.

 

Text: Jule Schouren

Stammbaum

Stammbaum

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